
Pflanzenkrankheiten: Pilze und Viren

Blattlausbefall und Pflanzenviren
Wenn das Laub gefleckt ist oder die Blätter sich einrollen, kann das ein Hinweis auf Viruskrankheiten sein. Die Pflanzenviren können von Blattläusen übertragen werden. Durch das befallene Laub wird das Wachstum der Knollen behindert. Die Knollen selbst sind nicht betroffen. Es empfiehlt sich, das betroffene Laub zu entfernen. Die Blattläuse können mit einer Schmierseifenbrühe behandelt werden.
Gibt es in der Nähe ausreichend Nützlinge wie Marienkäfer, Schlupfwespen und Florfliegen, machen sich die Blattläuse kaum bemerkbar. Sie können zum Beispiel ein Insektenhotel anbringen, damit sie Nistmöglichkeiten finden.
Kraut- und Knollenfäule
Die Kraut- und Knollenfäule zeigt sich zuerst an kleinen braunen oder schwarzen Flecken auf den Blättern und einem weißgrauen Pilzrasen an der Blattunterseite. Warmes und feuchtes Wetter begünstigt die Verbreitung der Krankheit. Gelangen die Pilzsporen von den Blättern in den Boden, werden auch die Knollen befallen. Sie verfärben sich dann ebenfalls schwarz und sind dann nicht mehr genießbar. Wenn Sie das befallene Laub jedoch rechtzeitig entfernen und die Knollen noch gesund sind, können diese geerntet werden.
Die befallenen Pflanzenteile werden am besten umgehend verbrannt oder entsorgt. Auf dem Komposthaufen hingegen können sich die Pilzsporen lange halten und im nächsten Jahr eine Neuinfektion verursachen.
