Zusammen wachsen lassen

 

Die Kartoffelaktion

 
Mit der Kartoffelaktion 2026 möchten wir wieder dazu beitragen, die Schöpfung in ihrer Vielfalt und Schönheit zu bewahren. Dafür haben wir wie schon in den Vorjahren Kartoffelsets mit fünf seltenen Kartoffelsorten an Einzelpersonen, Familien und Gruppen verlost. Die meisten haben ein Kartoffelpäckchen mit der Post bekommen!
 
Begleitet wird die Aktion von einem Kartoffel-Newsletter. Die einzelnen Ausgaben werden "Kartoffelbriefe" genannt und von März bis Oktober monatlich verschickt. Sie enthalten Tipps und Tricks zum Kartoffelanbau, zu Sorten- und Artenvielfalt, spirituelle Impulse und Extra-Materialien für Kinder. 
 
Auch gibt es viele Infos und Materialien wie Bausteine für einen Kartoffelgottesdienst, Aktionen für Konfis und Firmlinge, sowie eine weiterführende Linksliste, die jedes Jahr verwendet werden können.
 
Die Kartoffelaktion ist ein ökumenisches Projekt. Dieses Jahr nehmen daran die Erzdiözese Freiburg, das Bistum Augsburg, die Evangelischen Landeskirchen in Baden und von Westfalen sowie die Diözese Rottenburg-Stuttgart teil.
 
Als kleinen Einblick in die Kartoffelaktion 2026 haben wir eine kurze Fotostrecke zusammengestellt.
 
  
In Waibstadt sind in einem Privathaushalt alle fünf Sorten geerntet worden.
Auf dem weißen Teller leuchtet die blaue Farbe von Purple Rain besonders schön.
Zwei Geschwister bauen die Kartoffeln in Pflanzsäcken an, hier werden die Kartoffeln gegossen. 
Der Anbau der Kartoffeln im Kindergarten St. Josef in Horb-Betra, Mitte Juni: Im Garten neben den Hochbeeten wurden die Kartoffeln nach dem Auskeimen in Blumentöpfe ausgesetzt. Nach und nach werden diese weiter mit Erde aufgefüllt. 
Ein Versuch: Die Kartoffeln wurden in einem Garten in Paderborn in alte Kartoffelsäcke gepflanzt.
Ein bunter Erntekorb aus Burgheim.
Hier in Möhnesee Völlinghausen wurde aus der Kartoffelaktion eine Familien- oder Enkelaktion: Jedes der vier Enkelkinder der Einsenderin hat sich eine Kartoffel ausgewählt. Im Herbst gibt es ein Kartoffelfest mit der Familie mit Kartoffelfeuer in der Feuerschale.
Der Anbau der Kartoffeln war im Freiland-Beet im Garten in Hüttenbühl. Alle in einer Reihe gepflanzt, in einem natürlichen, sandigen Boden.
 
Man sieht dass nicht alle Sorten den gleichen Wasserbedarf haben.

Quelle: Irene Janousch

Im Kindergarten St. Elisabeth in Augsburg-Lechhausen werden die Kartoffeln im Kartoffelturm angebaut.

Quelle: Kita Mitarbeiterin St. Elisabeth

 
 
 
Die Kartoffelaktion 2026 ist eine Gemeinschaftsaktion des Erzbistums Freiburg, der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Landeskirche von Baden, des Bistums Augsburg sowie der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
 
 

Entwicklung der Kartoffelaktion

 
Die Aktion fußt auf einer Idee der Pfarrei Guter Hirte in Mannheim, die 2018 den 5. Platz beim Umweltpreis der Erzdiözese Freiburg gewann. Die Kartoffelaktion 2019 wurde von der Erzdiözese Freiburg durchgeführt und stieß auf große Begeisterung: 150 Kartoffelgärtnerinnen und -gärtner nahmen teil.
 
Die Kartoffelaktion 2020 erreichte dann schon deutlich mehr Menschen und wurde als Gemeinschaftsaktion von den drei (Erz-)Diözesen Freiburg, Köln und Rottenburg-Stuttgart durchgeführt. Ein interessanter Schwerpunkt war die Rubrik "Neues aus den Anden". Wir haben viele dankbare und freudige Rückmeldungen bekommen. Daher vergrößerte sich die Kartoffelaktion 2021 weiter, sie wurde zu einem ökumenischen Projekt. Da es bei der Kartoffelaktion 2021 deutlich mehr Interessierte als Kartoffelsets gab, haben wir die Kartoffelsets seit 2022 verlost. 
 
In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Teilnehmenden immer weiter gestiegen: In den letzten beiden Jahren haben etwa 4000 Einzelpersonen, Familien, Gruppen und Gemeinden an der Kartoffelaktion teilgenommen. Wenn man die einzelnen Menschen in den Gruppen einrechnet, waren es sogar noch viel mehr Menschen.
 
Viele davon haben ein Kartoffelset gewonnen, immer mehr nehmen mittlerweile auch mit "eigenen Kartoffeln" teil. Informationen über die vergangenen Kartoffelaktionen finden Sie unter "Die letzten Jahre...".
 
Die Kartoffeln in den Kartoffelsets der letzten Jahre und von 2026 sind eine Mischung aus alten und neuen Sorten. Es hat sich gezeigt, dass ein Teil der alten Sorten nicht gegen Krautfäule und andere Viren resistent ist. Außerdem ist es bei vielen alten Sorten nicht leicht, sie in größerer Menge zu erwerben. Daher haben wir neben alten auch neuere Sorten mit besonderen und vielfältigen Eigenschaften im Set. 
 
Neben der Vielfalt der Kartoffel geht es immer auch um die Vielfalt anderer Nutzpflanzen, die immer mehr zurückgeht. Daher wird in den Kartoffelbriefen auch immer wieder auf Vereine und Initiativen verwiesen, die sich für Nutzpflanzenvielfalt einsetzen.