Vorsicht giftig! Zum Solaningehalt

Das knollige Nachtschattengewächs (Solanum tuberosum) enthält genau wie andere Nachtschattengewächse – etwa die Tomate oder die Aubergine – das für den Menschen leicht giftig wirkende Alkaloid Solanin. Dies gilt vor allem für grüne und unreife Pflanzenteile.

Grundsätzlich sind alle oberirdischen Pflanzenteile der Kartoffel giftig, wobei der Solaningehalt in den Blüten und den sich anschließend bildenden Samenkapseln am höchsten ist. Aber auch Knollen, die zu lange dem Sonnenlicht ausgesetzt sind und dadurch grün werden, bilden das Alkaloid Solanin und sollten deshalb nicht mehr gegessen werden. 
Wenn Sie die Kartoffelaktion gemeinsam mit Kindern durchführen, dann erklären Sie ihnen, dass es essbare und ungenießbare Pflanzenteile gibt. Wir glauben, dass es Teil des Bildungsauftrages sein kann, den Kindern genau dieses Wissen zu vermitteln. Sollten Sie dennoch Sorge vor einer möglichen Vergiftung haben, dann können Sie die Kartoffelbeeren mit den noch unreifen Samen, die die höchste Solaninkonzentration enthalten, entfernen.